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Apparaturen
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Wir
verwenden vor allem festsitzende Apparaturen. Bei jungen Patienten wird die
Korrektur oft mit abnehmbaren Apparaturen begonnen. Hier finden Sie
Apparaturen, die in unserer Praxis verwendet werden.
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Brackets
= Plättli = Gartenhag
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Clarity
: die weissen brackets (Keramik), fast unsichtbar
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Speed-brackets
(Strite Industries) sind die kleinsten selbstligierenden brackets der Welt
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Diamond
von Ormco: Metall, mit durchsichtigen, grauen oder farbigen Gümmeli
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Incognito:
die weltweite N° 1 der lingual brackets (in Gold individualisiert
angefertigt)
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Apparatur
für Forcierte Dehnung
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Wenn
der Gaumen zu eng ist, muss der Oberkiefer verbreitert werden. Die beste
Apparatur für ein schnelles und stabiles Resultat ist die Forcierte Dehnung,
Sie wird direkt geklebt oder mit Bändern angepasst.
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Gaumenimplantat
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Das
schweizerische Gaumenimplantat (Straumann©) gewährleistet die beste
Verankerung. Mit dem Gaumenimplantat können Korrekturen in allen drei Ebenen
realisiert werden (Kl. II, vertikal offener Biss, Tiefbiss, Lückenschluss bei
Nichtanlagen, Distalisation von Zähnen; siehe Kapitel
Zahnstellung/Gesichtsprofil). Mit dem Gaumenimplantat entfallen Mitarbeit und
damit Ärger von Patient und Eltern. Der erfahrene Oralchirurg benötigt für
das Einsetzen nur ein paar Minuten, ebenfalls das Entfernen nach der
Behandlung. Es ist schmerzlos und kaum spürbar!
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Gummizüge
= Elastik
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Diese
kleinen Gummizüge wirken mit bei der Bisskorrektur. Sie bringen den
Unterkiefer nach mesial oder distal, sie wirken auch vertikal um den Biss zu
schliessen. Zudem erlauben sie asymmetrische oder einseitige Korrekturen. Sie
sind sehr praktisch, relativ mühsam zu tragen jedoch bei guter Mitarbeit sehr
effizient! Als Alternative, oft bei mangelnder Mitarbeit, müssen diese durch
fixe Federn ersetzt werden (zB. Twinforce, Eureka).
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Herbstapparatur
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Bei
starken sagittalen Abweichungen (Kl. II, siehe Kapitel
Zahnstellung/Gesichtsprofil) und guter knöcherner Situation in der
Unterkieferfront wirkt diese Apparatur Wunder! Besonders indiziert bei
Spätkorrekturen (mit 14-17Jahren), wenn das Wachstum fast abgeschlossen ist.
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Schiene
Therapie = unsichtbare Therapie…
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Sie
ist leider nicht in allen Fällen sinnvoll und indiziert. Bei uns wird sie nur
für minimale Korrekturen angewendet. Dieses Gerät ist mit vielen Kompromissen
verbunden, funktioniert aber in gewissen Fällen sehr gut. Die Patienten
müssen die Schienen 24 Stunden tragen und diese werden regelmässig
gewechselt. Mit jeder neuen Schiene geht man einen Schritt weiter in der
Korrektur/Verbesserung. Je nach Situation werden 5 bis 20 Schienen getragen.
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Lückenhalter
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Wenn
eine Lücke für längere Zeit gehalten werden muss, wird ein im Labor oder
direkt angefertigter Lückenhalter eingesetzt.
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Lingualbogen
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Sehr
oft verwendet; diese Apparatur erlaubt es, die Unterkieferzahnbogenlänge zu
halten. Damit wird ein koordinierter Durchbruch während des Zahnwechsels
ermöglicht.
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Miniscrew
= Minischraube
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Die
Miniscrew ist ein kleines Implantat. Sie wirkt als provisorische knöcherne
Verankerung bei Zahnbewegungen. Sie ist schmerzlos und kaum spürbar im Mund.
Für den Einsatz im Oberkiefer ist sie nicht gut geeignet und wird deshalb oft
durch ein Gaumenimplantat ersetzt.
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Monobloc
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Beim
wachsenden Patienten in Kl. II Fällen wird diese Apparatur sehr oft in einer
ersten Phase eingesetzt. Diese Apparatur wird im Prinzip nachts getragen,
meist kombiniert mit einem Headgear (Nachtkappe). Dies führt zu einem
Bissausgleich. Der Unterkiefer wird beim Tragen des Monobloc nach vorne
verschoben; durch diese Aktivierung wird sein Wachstum gefördert.
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Platte
(Aufbissplatte, Dehnplatte, Retentionsplatte…)
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Eignet
sich gut für kleine Korrekturen im Frontbereich beim jungen Patienten. Sie
wird oft auch nach Extraktionen als Retentionsgerät eingesetzt.
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Retainer
= Stabilisierungsdraht am Ende der Behandlung
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Am
Ende der Behandlung werden in Ober- und Unterkiefer IMMER Retainer
eingesetzt, entweder von Eckzahn zu Eckzahn oder über alle Schneidezähne.
Retainer sind dazu bestimmt, die Frontzähne in der genauen Position zu
halten. Sie verhindern ein Rezidiv in der Front. Sind die Retainer locker
oder total los, muss dies sofort korrigiert werden, weil ein sehr hohes
Risiko von Veränderung besteht. Innerhalt von ein paar Tage können Zähne
rotieren oder sich bukkal oder lingual bewegen, was eine aufwendige
Nachkorrektur mit Apparaturen zur Folge hat.
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Twinforce
/ Eureka
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Diese
Federn werden mit festsitzenden Apparaturen kombiniert. Sie wirken in der
sagittalen Ebene im Sinne einer Korrektur der Kl. II. Sie werden oft
eingesetzt, wenn Gummizüge nicht getragen werden. Sie sind
gewöhnungsbedürftig aber nach wenigen Tagen kann man mit den Federn gut
leben, sie werden oft besser toleriert als Gummizüge.
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